Pressemitteilung, 07.03.2013

Das Studentenwerk Freiburg macht mit beim „European Citizen Campus“!

EU bewilligt Förderung über 200.000 Euro

Erfolg für das Freiburger Studentenwerk. Der „European Citizen Campus“, ein internationales Kunstprojekt unter Beteiligung von sechs europäischen Staaten, wurde vom Europäischen Kulturfonds als förderwürdig anerkannt. Damit ist der Weg für ein spannendes und innovatives Projekt frei: In den Jahren 2014 und 2015 werden sich 144 Studierende aller Fachrichtungen aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg und Portugal in internationalen künstlerischen Workshops mit dem Thema „Europa“ befassen. Zwei dieser Workshops werden in Freiburg stattfinden.

Sehen sich Europas Studierende als Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union? Gibt es unter Studierenden so etwas wie eine europäische Identität, ein Konzept von Unionsbürgerschaft? Dies werden einige der Fragen sein, mit denen sich die Studierenden beschäftigen. „Wir freuen uns sehr, dass Freiburg an diesem außergewöhnlichen Projekt beteiligt ist“, erklärt Clemens Metz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiburg. „Dass sich Studierende aus sechs Ländern in Freiburg treffen, sich gemeinsam dem Thema Europa nähern und ihre Sicht kreativ umsetzen, ist eine extrem spannende Sache. Die Kunstwerke, die dabei entstehen, können sicher auch über das studentische Umfeld hinaus wirken und Diskussionen auslösen.“

Geleitet werden die Workshops von renommierten Künstlern aus allen Sparten. Das Projekt wird von einem internationalen Beirat begleitet, der sich aus Kunstexperten der beteiligten Staaten zusammensetzt. Die Themen der Workshops drehen sich um die verschiedenen Aspekte zu Europa und zur EU-Bürgerschaft, insbesondere um „Identität“, „Wurzeln“, „Heimat“, „Freiheit“, „Konflikt“ und „Dialog“.

Projektträger ist das Deutsche Studentenwerk, Dachverband der Studentenwerke in Deutschland. Insgesamt sind zehn europäische Universitäten und Studentenwerke an der Realisierung des Projekts beteiligt. Deutschland ist durch die Studentenwerke Freiburg, Karlsruhe und Mainz vertreten. In Freiburg werden sich die Studierenden in den Workshops mit dem Thema „Heimat“ befassen. Geleitet werden die Workshops von Michael Klant aus Freiburg und dem Elsässer Künstler Raymond Waydelich. Außerdem konnte die Leiterin des Freiburger Museums für Neue Kunst, Christine Litz, für den Beirat gewonnen werden.

Die Kunstwerke, die in den Workshops entstehen, sollen in lokalen und regionalen Ausstellungen in den beteiligten Ländern gezeigt werden. Eine Hauptausstellung ist anlässlich der Abschlusskonferenz in Brüssel geplant.

Die zehn beteiligten Organisationen sind:

  • Deutsches Studentenwerk, Deutschland (Konsortialführer)

  • Azienda Regionale per il diritto allo studio universitario Padova, Italien (entspricht in etwa einem Studentenwerk)

  • Centre National des Oeuvres Universitaires et Scolaires, CNOUS, Frankreich (Dachverband der französischen Studentenwerke)

  • Centre Régional des Oeuvres Universitaires et Scolaires, CROUS Strasbourg, Frankreich

  • Instituto Politéchnico de Viana do Castelo, Portugal

  • Studentenvoorzieningen Artesis Hogeschool, Belgien

  • Studentenwerk Freiburg, Deutschland

  • Studentenwerk Karlsruhe, Deutschland

  • Studentenwerk Mainz, Deutschland

  • Université du Luxembourg, Luxemburg

Kontakt: Renate Heyberger, Tel. 0761 – 2101-214, E-Mail: heyberger@swfr.de